Pio-Group GmbH
Wie große EASA-Vorschriften für den Ein-Mann-Betrieb umsetzbar bleiben
Kurzübersicht
Ausgangssituation
- Findings beim Audit
- problematische Kommunikation mit LBA nach Personalwechsel
- drohende Schließung des Betriebs
Leistung
- Neues Handbuch (MOE & FAA Supplement)
- Verschriftlichung und Argumentation für bestehende Arbeitsprozesse
- Kommunikation und Maßnahmenplan mit LBA
Kunde
- Pio-Group GmbH | Avionik-Betrieb in Benningen
- Ein-Mann-Betrieb von Reiner Piorkowski
- Einbau von Avionik-Instrumenten (elektrischer Anteil)

Wie wir für Reiner Piorkowski die Schließung abwendeten
Bei Reiner Piorkowski traf die seit über 40 Jahren gut funktionierende Arbeitsrealität auf wechselnde Sachbearbeiter im Luftfahrt-Bundesamt (LBA). Dazu kamen komplexe EASA-Vorgaben, die sich geändert hatten, und veränderte Prüfverfahren. Für den Ein-Mann-Betrieb von Reiner Piorkowski bedeutete das: Findings in Audits und jahrelang Stress mit dem LBA.
„Ich wurde immer wieder ausgebremst durch nicht greifbare Äußerungen und Andeutungen vom Amt“, so der Avionik-Spezialist. Bisher als reiner Avionik-Betrieb zugelassen, der für den mechanischen Anteil eng mit anderen Firmen zusammenarbeitet, stand plötzlich die Zulassung auf dem Spiel.
Controwl übernahm die Kommunikation mit dem LBA mit klarer Agenda und konkreten Lösungsvorschlägen. Wir verschriftlichten fürs LBA bestehende Prozesse und Zusammenarbeiten bei der Modernisierung und dem Einbau der Avionik. Dabei begründeten wir sauber die Kooperationen mit Partnerbetrieben im mechanischen Bereich. Die komplexen EASA-Vorgaben konnten wir so runterbrechen, dass sie für so einen kleinen Luftfahrtbetrieb umsetzbar bleiben.
Das Ergebnis nach sechs Monaten: eine praxistaugliches MOE und das FAA Supplement für Reiner Piorkowskis Betrieb. Und vorerst keine Findings seitens der Behörde.
Kundeninterview: So erlebte Reiner Piorkowski unsere Zusammenarbeit
Warum hast du externe Beratung für deinen Luftfahrtbetrieb gesucht?
Beim letzten Audit hat mir das LBA empfohlen, externe Unterstützung zu holen. Davor gab es einen Kampf und ständige Verzögerungen durch das Amt, bedingt durch vielfältige Umstände, wie Personalmangel, Wechsel der Sachbearbeiter, Unverständnis etc.
Wie hast du unsere Zusammenarbeit bei der Umsetzung der EASA-Anforderungen erlebt?
Nun, das ist schnell gesagt: „ein Träumchen“. Endlich jemand, der mich und meine Lage versteht und gewillt ist, mit anzugreifen.
Wann hast du gemerkt, die Maßnahmen funktionieren für deinen Luftfahrtbetrieb?
Als wir uns nach dem LBA-Kickoff-Meeting handelseinig wurden. Beim Kickoff-Meeting selbst mit der Agenda und mit der Ansage von dir, die Hand und Fuß hatte, ohne Wenn und Aber gegenüber dem Amt war. Und bei der Zusammenarbeit mit dir, die einfach rund läuft.
Welche Unterstützung war für deinen Luftfahrtbetrieb besonders hilfreich?
Hier ist als erstes dein Sachverstand und deine analytische Vorgehensweise zu erwähnen. Dein Pragmatismus und vor allem dein Insiderwissen.
Inwiefern fühlst du dich heute sicherer oder besser vorbereitet, wenn es um Compliance- und Safety-Themen geht?
Sicher fühle ich mich während deiner Anwesenheit, mein Sachverstand in Sachen Safety Management Systems ist noch ausbaufähig. Aber auch das Amt muss sich von der Sturheit eines Großbetriebes hin in Richtung eines Klein- und Kleinstbetriebes deutlich verbessern.
Wann ist eine externe Unterstützung bei Compliance- und Safety-Themen für Luftfahrtbetriebe sinnvoll?
Für jeden Luftfahrtbetrieb, der gerade mit dem Thema Safety Management System überrollt wird. Mit Blick auf meine Erfahrung bist du der einzige, der die Schließung des Betriebs verhindern kann.
Willst du auch mit controwl auf der sicheren Seite sein?

Robert Richter
Luftrecht-Nerd | Mentor | Audit-Routinier
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